Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B: Was wird berechnet?
Beim hydraulischen Abgleich nach Verfahren B werden die erforderlichen Wassermengen aus dem berechneten Wärmebedarf der einzelnen Räume abgeleitet. Daraus entstehen konkrete Volumenströme, Ventilvoreinstellungen und Angaben für die Pumpeneinstellung.
Warum werden Räume unterschiedlich versorgt?
Jeder Raum hat eine andere Heizlast und andere Heizflächen. Ohne Abstimmung fließt Wasser bevorzugt durch hydraulisch günstige Wege, während entfernte oder ungünstige Heizkörper schlechter versorgt werden können.
Welche Werte werden berechnet?
Grundlage sind Raumheizlast, Heizkörperleistung und gewählte Systemtemperaturen. Daraus folgen benötigte Volumenströme, Ventilvoreinstellungen, Druckverluste und geeignete Pumpenparameter.
Wer setzt die Werte an der Anlage um?
Wir erstellen Berechnung und Einstellwerte. Die praktische Einstellung an Ventilen, Pumpe und Wärmeerzeuger übernimmt in der Regel der ausführende Heizungsfachbetrieb.
Warum gehört die Heizflächenprüfung dazu?
Ein korrekt eingestellter Volumenstrom kann einen zu kleinen Heizkörper nicht ersetzen. Deshalb sollten Hydraulik, Heizflächen und Systemtemperaturen als zusammenhängende Planung betrachtet werden.
Von der allgemeinen Förderregel zu Ihrem konkreten Gebäude.
Gebäude, alte Heizung, Einkommen und technische Ausführung müssen zusammenpassen. Unser Förderrechner liefert die erste Orientierung; vor dem Antrag prüfen wir die Unterlagen im Einzelfall.
Heizlast-Paket mit Verfahren B